Aktuelles
Die Bremskraft ist bei allen Fahrzeugen hinten so gering, hat einfach mit Physik zu tun.
Von daher könnte auch jeder Porsche hinten mit Trommel ausgestattet sein.
Aber, wenn du einmal bei einer Trommel die Beläge gewechselt hast und das ganze wieder einigermaßen eingestellt hast dass es wieder einigermaßen gleichmäßig bremst und dann noch die Handbremse mit dabei ist, spätestens dann wünscht du dir eine Scheibenbremse zu haben.
Und über 70tsd. Kilometer ist eine gute Fahrleistung für die Bremse, das hat mit dem Alter nichts zu tun. Bei meinem Golf* I durfte ich alle 5tsd. Kilometer die Klötze wechseln und bei 20tsd. waren die Scheiben dran.
 
Also der Vorgänger war da um einiges besser / Ein DACIA und da habe ich bei KM 110.000 die Bremsen VORNE zum TÜV machen müssen
wegen erheblicher Gratbildung. Hinten hatte der Trommel ohne das da was war.(Nur mal gereinigt)

Scheiben und Steine (50%) waren noch OK aber halt die Gratbildung. Und alle 2 Jahre hinten alles tauschen ist so eine Verschwendung.
Ganz ehrlich so schlechtes Tragbild Hinten hatte ich nur beim Alten Audi 8L1.
 
Ist ein bekanntes Problem bei Cross, muss aber an sehr unterschiedlichen Qualitäten der Scheiben liegen
Die doch hier geschilderte Laufleistung dürfte nicht der Normalzustand sein, denn das würde bedeuten, dass man alle 2 Jahre im Durchschnitt die Bremsklötzer wechseln müsste.
Abgesehen von dem hier geschilderten Fall ist dies eher vom Fahrverhalten abhängig. Bei dem einen halten die Reifen* 60.000 km, bei einem anderen die Hälfte.
Fährt man vorwiegend auf dem Land, dann ist der Bremsverschleiß geringer als in der Stadt.
 
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Nur Bremsklötze, das ist dann ein stolzer Preis.
 
Hallo an alle,

die hinteren Scheiben waren sehr unterschiedlich und schon arg "angerottet" einseitig.
Vorne war auf der Beifahrerseite nur noch am flattern.
Mein Mechaniker des Vertrauens meinet ich bremse zu wenig und zu "Weich"

Ich erwarte das die Hinteren in zwei Jahren wieder SCH... aussehen werden.
Konstruktionsbedingt ist das leider so ... war schon beim Alten Audi A3 so.

Also Material für die Scheiben vorne lag pro Stück bei 105€ dazu dann die Belege Auch noch einmal 120€
Hinten Scheiben jeweils 50€ und Belege 80€
Sind zusammen 510€ Materialkosten.
Arbeitszeit und TÜV (150€) dazu macht rund 880 €
 
Auf eBay kaufen

..du hast "Belege" an den Bremsen? :oops:
..mach lieber "Beläge" drauf - die bremsen auch besser :ROFLMAO:

Sorry - konnte nicht widerstehen :)
 
Guten Abend, die vorderen Beläge habe ich vor einer Woche erneuert. Da war die Aussage der Werkstatt, ein Belag schräg abgelaufen. Habe ich aber nicht feststellen können. Auch vorne Ate Ceramic eingebaut. Ich musste mir nur eine 7er Imbus Nuss leihen. Kosten 85 € für die Beläge.
 

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Danke für den Tipp, sich ggf. einen 7mm Innensechskantschlüssel zu besorgen!;)
Zu dem Rand an den Bremsscheiben, der wird ja mit der Zeit immer höher.
Ich habe mal gesehen, das der Rand mit der "Flex" und einer Flächerschleifscheibe, K80 oder 120, abgetragen wurde. Und fragte mich, wie sieht das dann der Fachmann?
Denn optisch schön ist dann sicherlich anders, denn der Bereich wird ja nie von den Bremsklötzen blank geputzt.
Auch gibt es Gerüchte, das man den Grat mit Hilfe der Drehbank entfernen kann.
Oder.....noch anders gefragt, ab welcher Grathöhe in mm fängt der TÜV an zu meckern?
Klar, deine Scheiben, bei 60.000, Gedanken zu machen brauchst du die nächsten 60K sicherlich nicht.
Bremsscheibe.jpg
 
Diesen Grat wurde ich nicht bearbeiten. Auch der TÜV wird diesen nicht bemängeln.

Das einzige was den TÜV eventuell interessieren könnte, wäre wenn die Bremsscheibendicke nicht mehr gegeben ist. Heutzutage tritt das aber selten auf, weil spätestens beim zweiten Bremsbelagwechsel die Scheiben getauscht werden. Manche machen die Scheiben jedes Mal, wenn das Tragebild nicht passt.

Früher wurden in der Tat sogar die Bremsscheiben in der Drehbank nachbearbeitet. Das habe ich selber in den 80iger-Jahren in einer Werkstätte gesehen. Allerdings waren da die Bremsscheiben noch unerhört teuer, und es gab keine Alternativprodukte auf dem Markt. Nur original VW zu Mondpreisen.
 
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Was @Matador 8 sagt. Lohnt den Auswand einfach nicht mehr.
Es gibt nur eine Vorgabe, wie dick die Scheiben mindestens noch sein müssen:
Bremsscheiben vorn min. 21mm (neu 24mm)
Bremsscheiben hinten min. 7mm (neu 9mm)

Die Beläge dürfen bis auf 2mm runtergefahren werden. Dann fangen die Beläge auch an, den Grad runterzuscheifen 😬
 
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Ich kann es mir nicht vorstellen, erklären schon gar nicht. 2mm so ein Streifen versetzt ist das Rad weg.
 
Die letzten 13 Jahre hatte ich 3 Neuwagen, der erste ein Beetle 1,6 TDI . 5 Jahre 93000 KM. Nur einmal Beläge vorne ersetzt, hinten sahen sie aus wie NEU, bei 93000 KM. Dann einen Sportsvan 1,4 125 PS DSG 83000 KM. Bei 40000 KM Bremsbeläge vorne und Scheiben und Beläge hinten.
Da kann man sehen das das Auto hinten mehr gebremst hat. Hatte eine Elektrische Handbremse. Jetzt den T Cross mit 150 PS DSG. Die Scheiben sind so OK. Aber ich fahre halt weniger mit Tempomat. Nur so zur info. der Muskelkater meldet sich. Auf der Erde rumkriechen ist für einen 76 Jährigen gar nicht so einfach.
 
OT .... nach dem Motto "was könnte ich noch alles erledigen, wenn ich schon mal hier unten bin" :ROFLMAO::cool:
 
Ja, der VW T-Cross kann an den vorderen Bremsklötzen eine elektrische Leitung für die Bremsbelagverschleißanzeige besitzen. Allerdings ist diese Ausstattung nicht bei allen Modellen serienmäßig, sondern hängt von der jeweiligen Motorisierung und Ausstattungslinie ab.
 
Die Scheibenbremse

Vorteile:
  • Hervorragende Wärmeableitung: Durch die offene Bauweise kann die Luft frei um die Scheibe zirkulieren und die Wärme entweicht schnell. Dadurch überhitzt sie nicht so leicht, was ein Nachlassen der Bremswirkung ("Fading") verhindert.
  • Exzellente Dosierbarkeit: Die Bremskraft lässt sich sehr präzise regeln, was ideal für moderne Assistenzsysteme wie ABS und ESP ist.
  • Besseres Nassbremsverhalten: Wasser und Schmutz werden durch die Rotation der Scheibe und den Druck der Beläge schnell abgeleitet.

Nachteile:
  • Korrosionsanfälligkeit: Da die Scheibe offenliegt, ist sie Streusalz und Feuchtigkeit ausgesetzt. Bei geringer Nutzung können Rost und Riefen entstehen.
  • Geringere Lebensdauer: Die Bremsbeläge verschleißen im Vergleich zur Trommelbremse schneller.
  • Höhere Kosten: Die Herstellung, Wartung und der Austausch von Scheiben und Belägen sind teurer.

Die Trommelbremse

Vorteile:
  • Hohe Lebensdauer & Zuverlässigkeit: Durch die geschlossene Trommel sind die Bremsbeläge optimal vor Wasser, Schmutz, Streusalz und Steinschlag geschützt. Sie sind daher extrem wartungsarm.
  • Geringe Kosten: Sie sind in der Produktion deutlich günstiger, weshalb sie sich bei Kleinwagen oder Anhängern großer Beliebtheit erfreuen.
  • Hohe Bremskraft bei geringem Kraftaufwand: Durch die sogenannte "Selbstverstärkung" benötigen sie weniger Systemdruck.

Nachteile:
  • Thermische Probleme: Durch das geschlossene System kann die entstehende Hitze kaum entweichen. Bei dauerhaftem oder starkem Bremsen (z. B. Bergabfahrten) lässt die Bremskraft spürbar nach (Bremsfading).
  • Wartungsaufwand: Wenn Bremsstaub abfällt, kann dieser nicht entweichen. Das Reinigen und der Wechsel der innenliegenden Schuhe sind aufwendig.
  • Schlechtere Dosierbarkeit: Die Selbstverstärkung der Trommel macht die Regulierung der Bremskraft unpräziser.
 

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