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MKL Leuchtet, laut Werkstatt Kat defekt.Bei 40.000km

Tobi82m

War schon mal da
Bei unserem T-Cross 1.0 mit 95ps leuchtet die MKL. Das Auto fährt eigentlich Recht normal. Laut Werkstatt ist der Kat defekt. Und das bei nicht mal 40.000km. Die Reparatur soll 3000! Euro kosten. Mir kommt das ganze sehr merkwürdig vor. Wenn man den Fehler löscht hat man 3-4 Wo jen Ruhe bis er wieder an geht. Die Werkstatt sagt man soll nicht mehr fahren.

Hat da jemand Erfahrung? Für mich hört sich sowohl der diagnostizierte Defekt als auch die Reparaturkosten merkwürdig an
 
Wenn ich Tante Google bitte nach Mkl (Motor Kontrollleuchte) Fehlermeldung zu suchen, kommt alles Mögliche.
Als Laie ist mir klar, das Ergebnis könnte auch anschließend ein voll gesiifter Kat sein. Denn die Oberfläche setzt sich zu und da kann es keine chemischen Wechselwirkung mehr geben.
Gut, das du hier fragst. Für mich kann das alles sein. Rote Lampe, gelbe Lampe... .
Eins wurde ich nicht machen, Fehler weg drücken.
Angenommen die Lambdasonde spinnt?
Ich hab keine Ahnung, klar!
Lese nur MKL kann alles mögliche sein.
Beispiel, an meinem anderen VW Modell: Fehler orange Lampe: Travel Ass derzeit nicht verfügbar:
Zwei mal in 4 Jahren Controller im Lenkrad defekt. Kosten ... reden wir nicht drüber (4stellig)
 
Sorry, verstehe nur Bahnhof 🥴
Also die Werkstatt hat ausgelesen das der Kat defekt ist. Also ist er das auch oder kann das auch was anderes sein? Und das der Fehler für Wochen aus bleibt wenn man ihn löscht ebenfalls realistisch? Ist das nach nicht mal 40tkm überhaupt möglich das der Kat defekt ist? Und wenn ja wie kann das passieren? 3000 Euro für nen neuen Kat realistisch?
 
Wahrscheinlich ist das Kat defekt, wenn es so im Fehlerspeicher steht. Natürlich kann auch eine der Kat-Sonden einen Fehler haben. Für die genaue Ursachenforschung bedarf es aber mehr als nur den Speicher auszulesen.

Ein defekter Kat muß nicht nach dem Löschen des Fehlers gleich wieder angezeigt werden. Der Eintrag muß vom System erst wieder erstellt werden. Das dauert einige Fahrten. Es gibt keinen Sensor der direkt im Katalysator sitzt und eine Defekt feststellen kann. Es gibt einen Vorkat sensor (Vorkatsonde) und einen Nachkatsensor (Nachkatsensor). Aus beiden Sensoren wird je nach Motortemperatur ein gewisser Sollbereich errechnet. Wird dieser über eine gewisse Zeit und über eine gewisse Höhe über- und unterschritten, dann melden die Steuergeräte die unplausiblen Meßwerte und die Abgaskontrollleuchte leuchtet auf.

Ja, natürlich ist auch nach 40.000 Kilometern ein defekter Kat möglich. Genauso wie nach 10.000 oder erst nach 100.000 Kilometern.

Der Defekt kann durch einen Produktionsfehler entstanden sein, oder durch eine (auch geringe) Fehlbetankung, oder durch Fehlzündungen. Unverbrannter Kraftstoff ist für den Kat das Todesurteil. Es gibt dazu noch viele weitere Gründe. Auch unsachgemäßes Abschleppen wäre denkbar.

Für den Preis würde ich mir mindestens 2 weitere Angebote einholen. Ein Katalysator ist nun mal kein billiges Ersatzteil. Es gibt sogar einen regen Handel mit Gebrauchten. Auch der Altstoffhändler zahlt für einen defekten Kat noch einen gewissen Betrag.

Noch eine Anmerkung:
Wenn man trotz Warnungen der Werkstätte weiterfährt, riskiert man zusätzliche Schäden. Beispielsweise am OPF, welcher sich hinter dem Kat befindet. Wenn für den Kat ungewöhnliche Meßwerte gemeldet werden, dann kann sich auch mit dem AGR-Ventil künftig ein Problem ergeben. Stichwort: vorzeitige Verkokung. Daher mein Rat: Den Fehler zeitnah zu reparieren und davor das Fahrzeug möglichst wenig, am Besten gar nicht mehr, benutzen.
 
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Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass der Kat kaputt ist, es sei denn, du fährst permanent nur Kurzstrecke so dass der Motor nie warm wird. Und selbst wenn der Kat kaputt wäre, kostet der Wechsel niemals 3000 €
Wahrscheinlicher ist, dass eine der Lambdasonden defekt oder verdreckt ist. Kannst du den Wagen, wenn die MKL aus ist, mal eine Stunden auf der Autobahn fahren (und auch mal schneller als 130), um alles komplett auf Temperatur zu bringen und auch Ablagerungen zu verbrennen? Wenn dann die MKL wieder leuchtet, würde ich zum Fehler auslesen in eine andere Werkstatt fahren und beim Auslesen mit auf den Monitor schauen. Man kann sich zum Fehler auslesen auch selbst eine Diagnosegerät kaufen, kosten deutlich unter 100 €.
 
Danke für die Antwort, das hilft mir wirklich weiter. VCDS beim Bekannten wäre vorhanden wenn man da selbst auf die Spur kommen kann. Ich könnte heute Abend mal ein paar Tests machen wenn jemand eine Idee hat
 
Auf eBay kaufen

Ok, danke, dann werde ich dafür sorgen das mal mit VCDS ausgelesen wird. Das Auto hat vor kurzem mit recht viel Kulanz neue Einspritzdüsen bekommen...auch bei nicht mal 40.000km. Ist also irgendwie ein Montagsmodell oder ist sowas alles normal bei VW?
Könnte das ganze ein Folgefehler der Einspritzdüsen sein?
 
Das kommt ganz darauf an, welchen Fehler konkret die Einspritzdüsen hatten.

Wie schon geschrieben, schadet unverbrannter Kraftstoff dem Katalysator.
 
Das kann ich nicht genau sagen, ist das Auto von den Schwiegereltern. Ich weiß jedoch das die Einspritzventile getauscht wurden weil das Auto Probleme mit dem Motor hatte. Bei den Ventilen gab es doch sogar einen offiziellen Rückruf das die fehlerhaft sind habe ich gerade gesehen. Dann müsste der defekte Kat doch ein direkter Folgefehler aufgrund fehlerhafter Einspritzdüsen sein...Wenn VW die Einspritzdüsen mittels Rückruf tauscht müssten Folgefehler doch ebenfalls abgedeckt sein oder sehe ich das falsch?
 
Jetzt wird die Angelegenheit ziemlich spekulativ.

Ohne genaue Prüfung des Fahrzeugs wird hier keiner etwas dazu sagen können.

Jetzt spekuliere ich auch mal:
Bei einem nicht vom KBA überwachten Rückruf ist keine Gefahr in Verzug. Von daher bezweifle ich einen kausalen Zusammenhang der Rückrufaktion mit dem defekten Katalysator, bis genaue Fakten vorliegen. Die Beweislast trifft hier den Fahrzeughalter.

Im Zweifel kann man ja den Fall bei einer KFZ-Schiedsstelle vorbringen.
 
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