Es ist gängige Praxis, dass dem Kunden bei Gewährleistungsarbeiten kein Werkstattbericht gegeben wird. Wozu auch?Entweder die verbauten und ausgetauschten Komponenten sind alle fehlerhaft, oder aber (und das darf man eigentlich nicht zu laut sagen) man hat gar nix ausgetauscht.
Da das auf Garantie lief bekam ich keinen Werkstattbericht.
Wenn man den mündlichen Angaben der Werkstätte nicht glaubt, dann kann man sich ja einen Ausdruck aus der Fahrzeughistorie geben lassen. Dieser kann ggfs. kostenpflichtig sein. Falls man jemanden mit Zugang zu den VW Servern kennt, dann kann dieser den Ausdruck erstellen. Allerdings gibt es überhaupt keinen Grund an der Aussage des VW Betriebes zu zweifeln.
Ich verstehe nur nicht, weshalb, wenn das bekannt ist, die Fahrzeuge erst umgerüstet werden müssen. Der "Fehler" sollte doch schon während der Fertigung auffallen, oder nicht?
Wer weiß woher die die einzelnen Komponenten beziehen.
Wenn ein Fehler bekannt ist, bedeutet das noch lange nicht, dass sofort die Serienproduktion umgestellt werden kann. Zuerst wird geprüft ob die vorrätigen Kabelbäume noch verwendbar sind. Falls dem so ist, wird an der Produktion gar nichts geändert.
Falls die Kabelbäume nicht mehr verwendbar sind, dann käme es zu einem Stillstand der Produktion. So etwas ist wegen einer Kleinigkeit aber noch nie geschehen. Da ist es schon günstiger die Produktion weiterlaufen zu lassen und bei eventuellen Reklamationen das kaputte Teil zu tauschen. Auch bei schon produzierten Fahrzeugen wird nicht automatisch auf neuere Teile umgetauscht.
Generell werden die Teile jeweils vom günstigsten Lieferanten bezogen. Das war bei VW eigentlich schon immer so.
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